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Baskischer Käsekuchen

Baskischer Käsekuchen

31. März 2024

Tags: Rezepte
Lesezeit: 2 Minuten

Titelbild

Der baskische Käsekuchen ist auch bekannt als „Burnt Cheesecake“. Er kommt aus dem Baskenland im Norden Spaniens und ist dort eine kulinarische Spezialität. Dieser Kuchen zeichnet sich durch seine Einfachheit und Rustikalität aus. Im Gegensatz zu traditionellen Käsekuchen, die für ihre glatte und cremige Textur bekannt sind, hat der baskische Käsekuchen eine charakteristische, fast verbrannten Oberfläche, wodurch er sein intensives Karamellaroma erhält. Die Zutaten sind simpel und umfassen in der Regel Frischkäse, Zucker, Eier, Sahne und manchmal etwas Mehl zur Bindung. Die Zubereitung ist unkompliziert: Alle Zutaten werden gemischt und dann in einer Springform bei hoher Hitze gebacken, bis die Oberfläche die charakteristische dunkle Färbung annimmt. Im Inneren bleibt trotzdem überraschend cremig und reichhaltig. Ein weiteres Merkmal dieses Käsekuchens ist, dass er ohne Boden zubereitet wird.

Der baskische Käsekuchen ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie aus wenigen, einfachen Zutaten ein Dessert von tiefem und reichem Geschmack entstehen kann. Seine Beliebtheit hat in den letzten Jahren weltweit zugenommen, und er wird mittlerweile in vielen Cafés und Restaurants außerhalb Spaniens angeboten. Dieser Käsekuchen ist eine Geschmackserfahrung, die man nicht verpassen sollte.

Zutaten

700 bis 900 g
Frischkäse Doppelrahmstufe Die Menge ist hier nur grob eingegrenzt. Man kann einfach die Menge an die Packungsgröße anpassen. Für den gezeigten Kuchen habe ich fünf Packungen mit 175 g verwendet.
5
Eier
400 ml
Sahne, 30% Fett
250 g
Zucker Ich habe 150 g Zucker und 100 g Xylit verwendet. Funktioniert genauso.
50 g
Mehl gesiebt

Zubereitung

1
Alle Zutaten bis auf das Mehl glattrühren.
2
Mehl auf den Teig sieben und wieder glattrühren.
3
Die Backform anfeuchten und zwei Stücke Backpapier in einer 26 cm Backform festdrücken. So ist die Form dicht und der Teig läuft nicht durch den Überlapp der Backpapierstücke.
4
Teig einfüllen.
5
Backofen auf 230° Ober- und Unterhitze vorheizen.
6
30 bis 45 min backen. Es kommt darauf an, wie Braun die Oberfläche ist. Das Bild zeigt mein gewünschtes Ergebnis.
7
Den Kuchen einige Stunden auskühlen lassen.

Variationen

Um den Geschmack noch reichhaltiger zu machen, können weitere Zutaten verwendet werden. Der Kreativität sind bei diesem Kuchen fast unendlich:

  • Eine Prise Salz. Eine tolle Geschmacksvariation bekommt man mit einem gestrichenen Teelöffel Sojapaste oder Misopaste.
  • Abrieb einer Zitrone. Alternative: Abrieb einer Orange.
  • 1 EL frischgepresster Zitronensaft oder 3 EL Orangensaft
  • Gewürze nach Geschmack: Tonkabohne, Muskatnuss, Vanille oder Pfeffer

Obst

Obwohl ich den Kuchen schon mehrfach gebacken habe, wollte ich bisher noch nicht mit der Zugabe von Obst experimentieren. Da der Teig sehr flüssig ist kann es passieren, dass Obst aufschwimmt oder am Boden sammelt. Trotzdem kann ich mir gut vorstellen dem Kuchen mit:

  • Blaubeeren
  • Himbeeren
  • Erdbeerstücken

zu backen.